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Donnerstag, 11. März 2010 :: : : : :
Reglement
Offizielles Dogdance-Reglement 2009
Copyright Dogdance Europa (www.dogdance.info)

(Eine PDF-Version des Relements gibt es unter Donwloads)


Allgemeine Bestimmungen
  • Jeder Hund, egal ob Mischling oder Rassehund darf an Dogdance-Wettkämpfen teilnehmen und kann (national sowie international) Titel gewinnen.
  • Es ist weder für die Organisation noch für eine Teilnahme an einem Turnier eine Vereins- oder eine Verbandszugehörigkeit nötig.
  • Genauso darf jeder Mensch egal welchen Alters an den Turnieren teilnehmen, dies gilt auch für Menschen mit einer Behinderung!
  • Ziel einer Dogdance Vorführung soll sein, die Fähigkeiten und Talente des Teams und noch wichtiger des Hundes bestmöglich und auf eine positive Art zu präsentieren!
  • Jeder Hund und jeder Mensch können ein Dogdance Team bilden und ihre Tänze zusammen präsentieren!
  • Der Fokus der Präsentation sollte immer auf dem Hund liegen und dessen Qualitäten hervorheben!
  • Ein fairer und freundlicher Umgang mit dem Hund ist selbstverständlich!
  • In allen Klassen soll darauf geachtet werden, dass die Elemente weder die Gesundheit noch das psychische Wohlbefinden des Hundes beeinträchtigen.
  • Auf dem Gelände der Veranstaltung werden die folgenden Starkzwangmittel (Stachel-, Zug-, Elektrohalsbänder o.ä.) nicht geduldet, ebenso wenig wie unfaire Behandlung des Hundes. Beides führt zu Platzverweis!
  • Der Hund kann an der Leine und am Halsband/ Geschirr/ Halti in den Ring geführt werden, diese müssen jedoch vor Beginn des Tanzes entfernt werden.
  • Leicht dekorierte Halsbänder sind gestattet, Geschirre und Kopfhalfter (Halti, Gentle Leader, o.ä.) sowie jegliche weitere Dekorationen und Trainingsutensilien müssen vor dem Tanz entfernt und ausserhalb des Ringes deponiert werden.
  • Es sind keine weiteren Dekorationen oder Kostümierungen des Hundes gestattet!
  • Der Mensch soll sich angemessen kleiden. Ein dem Konzept angepasstes Kostüm kann der Darstellung des Themas helfen.
  • Requisiten dürfen weder die Sicherheit von Hund noch Mensch gefährden.
  • Alle Requisiten müssen auf einmal vom Starter in den Ring getragen werden.
  • Der Hund kann hierzu noch ausserhalb des Rings warten.
  • Der Einsatz der Requisiten soll die Darstellung und Interpretation unterstützen!


Funklassen
  • Junghunde dürfen ab 6 Monaten in den Funklassen starten.
  • Jedoch sind bis 15 Monate weder Sprünge, Hinterbeinelemente, Kriechen und Rückwärtselemente gestattet, sowie alles weitere, was für den jungen Hund im Wachstum gesundheitsschädigend sein könnte!
  • In allen Funklassen ist die Verwendung von Motivationsmitteln (Futter, Spielzeug, etc.) sowie Trainingsutensilien (Clicker, Target, etc.) gestattet und erwünscht.
  • Jedes Team kann unbegrenzt oft in den Funklassen starten.
  • Dies gilt auch für Teams welche schon in den offiziellen Klassen starten.
  • Bei Hunden unter 15 Monaten ist maximal 1 Start pro Tag gestattet!
  • Für alle anderen Hunde sind maximal 2 Starts pro Tag zulässig. (Jedoch ist schon ein Start für die meisten Hunde belastend genug, daher sollte immer zum Wohle des Hundes entschieden werden!)
  • In den Funklassen erfolgt keine Bewertung nach Punkten!
  • Die Richter geben ein schriftliches und mündliches Feedback ab, welches als konstruktive Kritik gedacht ist.

Mögliche Funklassen
  • Beginner: Nur für Teams offen, welche das 1. Mal auf einem Turnier starten.
  • Open: Offen für alle Teams unabhängig von ihrem Leistungsstand.
  • Senioren: Für Hunde über 8 Jahren und/oder Menschen über 60 Jahre.
  • Handicap: Für Hunde und/oder Menschen mit einem körperlichen Handicap.
  • Trio: 1 Mensch mit 2 Hunden.
  • Quartett: 2 Menschen mit 2 Hunden.
  • Gruppen: Mehr als 2 Menschen mit mehr als 2 Hunden.
  • Lucky Dip: Die Musik für jedes Team wird bei der Startnummernausgabe ausgelost. Danach kann sich jedes Team in der gegebenen Zeit bis zum Start vorbereiten und/oder den Tanz improvisieren.
Dem Organisator ist es freigestellt, noch weitere Funklassen anzubieten. Die Definition für diese Klassen kann er selbst festlegen, sie müssen aber bei der Ausschreibung ausreichend klar formuliert sein.

Offizielle Klassen
  • Das Mindestalter für den Start in einer offiziellen Klasse ist 15 Monate am Tag der Veranstaltung.
  • In den offiziellen Klassen sind zu keiner Zeit primäre oder sekundäre Verstärker (Futter, Spielzeuge, Clicker, Targets, etc.) im Ring gestattet.
  • Diese Trainingsutensilien können jedoch ausserhalb des Ringes deponiert und nach dem Verlassen des Ringes dem Hund gegeben werden.
  • Es muss aber darauf geachtet werden, dass der Hund danach ausserhalb des Ringes bleibt!
  • Falls der Organisator einen separaten Trainings- und Aufwärmbereich zur Verfügung stellt, sind dort zu jeder Zeit alle Verstärker (primär und sekundär) gestattet.
  • Das Raustragen oder Rausziehen einer Requisite durch den Hund ist nicht gestattet, da dies als Spielzeug-Belohnung im Ring angesehen wird und somit zur Disqualifikation führt.
  • Die Teilnehmer können ein Maximum von 200 Punkten erreichen.
  • Die Rangierung erfolgt nach den erreichten Punktzahlen.
  • Die Meldung in den Klassen „Junioren“ und „Senioren und Handicap“ ist freiwillig.
  • Wird ein Hund einmal in der Klasse „Senioren und Handicap“ gemeldet, kann er danach nicht mehr in einer der anderen offiziellen Klasse starten.
  • Pro Tag sind maximal 2 Starts pro Hund zulässig! (Aber schon ein Start ist für die meisten Hunde belastend genug, daher sollte immer zum Wohle des Hundes entschieden werden!)

Mögliche Klassen:
  • Klasse 1
  • Klasse 2
  • Klasse 3
  • Klasse Junioren (Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr)
  • Klasse Senioren und Handicap (Hunde ab 8 Jahren, sowie Hunde mit körperlichen Einschränkungen)

Ab 2010 sollen Trio & Quartett als offizielle Klassen eingeführt werden!


Notengebung
Artistische Note (max. 100 Punkte):

Teamwork max. 25 Punkte
• Ausstrahlung Mensch
• Ausstrahlung & Motivation Hund
• Zusammenarbeit als Team

Dynamik max. 25 Punkte
• Tänzerischer Ausdruck
• Rhythmische Variation / Akzente / Tempo
• Musikalische Interpretation

Konzept max. 25 Punkte
• Musikwahl
• Idee
• Umsetzung

Choreographie max. 25 Punkte
• Aufbau & Struktur
• Ringausnutzung / Balance
• Vielseitigkeit / Kreativität


Technische Note (max. 100 Punkte)

Fluss max. 25 Punkte
• Fluss
• Übergänge
• Kombinationen

Ausführung max. 25 Punkte
• Genauigkeit
• Signalgebung
• Konstanz

Inhalt max. 25 Punkte
• Anzahl Elemente & Kombinationen
• Balance der Tricks & Bewegungen
• Variationen

Schwierigkeitsgrad max. 25 Punkte
• Elemente
• Kombinationen
• Interaktion/Signalgebung7


Punktabzüge

Bellen
• Maximal können 20 Punkte für übermässiges Bellen abgezogen werden. Manipulation am Hund
• Bis zu 60 Punkte können für Manipulation abgezogen werden, 4 Punkte für jeden Vorfall.
• Dies gilt sowohl für körperliche, verbale oder psychische Manipulationen!

Tiergesundheit nicht beachtet
• Bis zu 60 Punkte können abgezogen werden.
• Die Gesundheit des Hundes darf zu keiner Zeit gefährdet werden.
• Übermässiges Springen, auf der Hinterhand stehen oder gehen, kriechen und rückwärts gehen soll vermieden werden.

Inkorrekte Verwendung des Kostüms und/oder der Requisiten
• Maximal 30 Punkte können für inkorrekte Verwendung von Kostüm/Requisite abgezogen werden.
• Das alleinige Verwenden einer Requisite zum Locken oder Herbeiführen von Elementen führt zu Punktabzügen.
• Es sollte ein Bezug von Requisite und/oder Kostüm zur Choreographie erkennbar sein.
• Sämtliche Requisiten, welche in den Ring getragen wurden, müssen auch sinnvoll in die Choreographie eingebaut werden.
• Es soll ersichtlich sein, dass der Mensch die Kontrolle hat, wann sich der Hund mit der Requisite befasst und wann nicht.

Zeitüberschreitung
• Pro Sekunde Zeitüber- bzw. unterschreitung wird ein Punkt abgezogen


Disqualifikationen
Eine Disqualifikation erfordert Einstimmigkeit aller Richter. Sie ist nicht anfechtbar! Bei einer Disqualifikation liegt es im Ermessen der Richter, ob sie den Tanz als Trainingsrunde beenden lassen, oder ob der Ring unverzüglich verlassen werden muss. Auch wenn ein Tanz nach einer Disqualifikation noch als Trainingsrunde beendet werden darf, darf zu keiner Zeit Futter mit in den Ring genommen werden.

Verlassen des Ringes
• Alle 4 Pfoten des Hundes müssen zu jeder Zeit des Tanzes im Ring sein. Geht der Hund mit einer Pfote aus dem Ring, führt dies zur Disqualifikation.
• Ist der Ring nicht auf allen Seiten geschlossen, wird anhand einer Linie beim Einbzw. Ausgang die Einhaltung der Regeln kontrolliert.
• Auf der Linie gilt noch als im Ring.
• Im Zweifelsfall soll zugunsten des Teams entschieden werden.
• Der Ringhelfer ist für die Kontrolle der Linie zuständig. Verwenden von Trainingshilfen in den offiziellen Klassen
• Als Trainingshilfen gelten:
o Primäre Verstärker: Futter, Spielzeuge, etc.
o Sekundäre Verstärker: Clicker
o Trainingshilfen: Targetsticks, Bodentarget, o.ä.

Reintragen von zu vielen Requisiten
• Es sind nur so viele Requisiten gestattet, wie der Starter auf einmal selbst in den Ring tragen kann.

Versäubern des Hundes im Ring

Unfaire Behandlung des Hundes
• Unnötiges Druck machen, Strafen oder ähnliches werden nicht toleriert!
• Übermässige Manipulationen (verbal, körperlich oder psychisch).
• Körperliche Überforderung oder Gefährdung der Gesundheit.

Hilfe von aussen
• Ab Ringfreigabe darf nur noch das startende Team den Ring betreten.
• Jede Hilfe von aussen führt zur Disqualifikation.
• Im Falle einer Störung von aussen liegt es im Ermessen der Richter, einen Neustart zu erlauben.


Musiklängen

Funklassen
  • Beginner: Maximal 2:00
  • Open: Maximal 3:30
  • Senioren: Maximal 2:00
  • Handicap: Maximal 2:00
  • Trio: 1:30 - 3:00
  • Quartett: 1:30 - 3:00
  • Gruppen: 1:30 - 4:00
  • Lucky Dip: Maximal 3.30 (der Starter kann aber den Punkt zum Ausblenden selbst festlegen!

Offizielle Klassen
  • Klasse 1: 1:15 - 2:00
  • Klasse 2: 1:45 - 2:30
  • Klasse 3: 2:30 - 3:30
  • Klasse Junioren: 1:15 - 2:15
  • Klasse Senioren und Handicap 1.15 - 2:00

Zeitüberschreitungen in den offiziellen Klassen
- Es gibt keine Toleranz bei den genannten Musiklängen!
- Die Zeit, welche der CD-Player anzeigt ist bindend.
- Pro Sekunde Über- oder Unterschreitung wird 1 Punkt abgezogen.
- Der Musikverantwortliche überprüft beim Einlegen der CD die Musiklänge und informiert bei Über- oder Unterlänge die Richter.


Ein- und Aufstiegsregeln für die offiziellen Klassen

Einstieg
• Jeder Neueinsteiger beginnt in der untersten offiziellen Klasse (Klasse 1).
• Ausnahme bei ausländischen Startern, welche bisher unter anderen Reglements gestartet sind.
o Diese können sich beim ersten Start selbst einteilen
o Danach wird das Resultat im Lizenzheft eingetragen und unterliegen ab da den gültigen Aufstiegsregelungen.
• Die Meldung in den Klassen „Junioren“ sowie „Senioren und Handicap“ ist freiwillig.
• Wird ein Hund einmal in der Klasse „Senioren und Handicap“ gemeldet, ist dies bindend. Danach kann der Hund nicht mehr in den anderen offiziellen Klassen starten!

Aufstieg
• Jedes Team kann Aufstiegspunkte sammeln.
o Beim Erreichen des 1. Aufstiegspunktes kann das Team freiwillig in die nächst höhere Klasse aufsteigen.
o Beim erreichen des 3. Aufstiegspunktes muss das Team in die nächsthöhere Klasse aufsteigen.
• Einen Aufstiegspunkt erhalten alle Starter, welche 85% oder mehr der Gesamtpunktzahl in ihrer Klasse erreicht haben.
• Als 100% gilt jeweils die Punktzahl des Erstplatzierten in der jeweiligen Klasse.

Beispiel
1. Rang 160 Punkte = 100 %
136 Punkte = 85%
Einen Aufstiegspunkt erhält somit jeder Starter mit 136 und mehr Punkten.


Lizenzheft
• Zur Kontrolle und Einhaltung der Aufstiegsregeln benötigt jeder Starter in einer offiziellen Klasse ein Lizenzheft.
• Für die Starts in den Funklassen ist keine Lizenz nötig.
• Das Lizenzheft gilt pro Team Mensch/Hund.
• Das Lizenzheft muss vor dem ersten Start in einer offiziellen Klasse bestellt werden.
• Es werden keine Lizenzen an den Turnieren ausgegeben!
• Ohne Lizenzheft ist kein Start in den offiziellen Klassen möglich!
• Es werden nur Turniere eingetragen, welche unter Einhaltung des aktuellen offiziellen Reglements durchgeführt und gerichtet wurden.
• Starten 2 Menschen mit demselben Hund, benötigt der Hund zwei voneinander unabhängige Leistungskarten und kann demnach auch in 2 Klassen mit zwei unterschiedlichen Menschen starten.
• Der Veranstalter trägt die erreichten Resultate und Aufstiegspunkte in das Lizenzheft ein.
• Damit die Einträge gültig sind, muss ein Richter die Lizenzen kontrollieren und unterschreiben.
• Die Lizenzhefte können auf der Homepage www.dogdance.info bestellt werden.


Ring

Boden & Abgrenzung
• Der Bodenbelag im Ring soll möglichst hundefreundlich und rutschfest sein.
• Der Ring soll klar abgegrenzt und wenn möglich blickdicht sein.
• Wenn immer möglich, soll der Ring vollständig geschlossen sein.
• Ist dies nicht möglich, sollen Ein- und Ausgang mit einer Linie markiert sein. Anhand dieser Linie kontrolliert der Ringsteward, ob ein Hund den Ring verlässt.

Ringgrösse
• Für offizielle Klassen wird eine Tanzfläche von 12 x 15 Meter oder grösser angestrebt.
• Die Minimalgrösse für offizielle Klassen beträgt 8 x 10 Meter Tanzfläche.
• Für Funklassen kann der Ring auch kleiner sein.
• Die Ringgrösse wird bei der Ausschreibung bekannt gegeben.

Diverses
• Die Richter sitzen immer an der Längsseite des Rings.
• Wenn möglich soll zwischen Zuschauerrängen und Ring ein Abstand eingehalten werden.
• In der ersten Reihe um den Ring befinden sich keine Hunde.
• In der ersten Reihe um den Ring soll auf den Verzehr von Nahrungsmitteln verzichtet werden.


Richter

Allgemeines
• Die Entscheidung der jeweiligen Richter ist endgültig und kann nicht angefochten werden.
• Die Teilnehmer akzeptieren, dass das Richten trotz grösstmöglicher Sorgfalt von Seiten der Richter immer eine subjektive Entscheidung bleibt.
• Die Richter halten sich in jeder Situation an den Richterkodex.
• Sie bilden sich regelmässig weiter (Musik, Tanz, Training, Gesundheit, ...)
• Kilometerpauschale (30 Cent/Kilometer) sowie Kost & Logis am Turniertag gehen zu Lasten des Organisators.
• Die Richter erhalten keine Richtergage.
• Eine Liste aller offiziellen Richter ist auf www.dogdance.info veröffentlicht.

Richterzulassung
• Um die Richterzulassung zu erhalten nimmt der Anwärter an mindestens einem Richterworkshop teil.
• Danach muss er mindestens 80 Tänze unter Aufsicht eines offiziellen Richters schattenrichten (davon mindestens 50x offizielle Klasse und 30x Funklasse).
• Die 80x Schattenrichten müssen auf mindestens 2 Turnieren absolviert werden.
• Zur Erhaltung des Richterstatus muss der Richter mindestens alle 2 Jahre an einem Richterworkshop teilnehmen.
• Zudem ist es erwünscht, dass er so oft als möglich an den Richtertreffen teilnimmt, um einen Austausch und Diskussion zu gewährleisten.
• Eine Teilnahme an der Dogdance-Convention ist ausdrücklich erwünscht!

Anzahl Richter
• Für offizielle Klassen sind drei Richter erforderlich.
• Ausländische Richter können eingeladen werden, wenn sie über genügend Richtererfahrung verfügen und vor dem Turnier ausführlich gebrieft werden.
• Es muss aber immer mindestens 1 offizieller Richter anwesend sein.
• Bei weniger als 30 Tänzen kann das Turnier auch mit nur 2 Richtern durchgeführt werden.

Organisatorisches
• Nach maximal 20 Starts muss eine Pause für die Richter eingeplant werden, sofern keine Rotation möglich ist.
• Bei mehr Starts an einem Stück müssen die Richter ihr Einverständnis geben.
• Bei mehr als 45 Tänzen an einem Tag wird 1 Richter mehr benötigt, damit eine Rotation möglich ist.
• Für die Klasse „Senioren und Handicap“ müssen die Starter einen Infozettel ausfüllen, damit die Richter über das Alter und/oder Handicap informiert sind und das Team angemessen bewerten können.


Organisation eines Turniers

Allgemeines
• Der Veranstalter kann, muss aber nicht alle Klassen anbieten. Dies gilt sowohl für die offiziellen Klassen als auch für die Funklassen.
• Er kann weitere Funklassen erfinden und ausschreiben.
• Die Liste der offiziellen Klassen ist abschliessend.

Aufgaben und Pflichten
• Zur Vereinfachung der Planung und Durchführung eines Turniers wird ein Organisationsheft mit allen nötigen Informationen und Aufgaben zur Verfügung gestellt.
• Der jeweilige Veranstalter kann läufige Hündinnen zulassen, muss aber nicht! Vor dem Turnier
• Bei der Ausschreibung sollen alle angebotenen Klassen aufgelistet sein.
• Ausserdem muss die Ringgrösse und der Bodenbelag bekannt gegeben werden.
• Wird die Funklasse Lucky Dip angeboten, soll bekannt gegeben werden, ob CDPlayer zur Verfügung stehen, oder ob der Teilnehmer diese selbst mitbringen soll.

Ablauf
• Die Funklassen sollen wenn möglich nach den offiziellen Klassen stattfinden, um mögliche Ablenkungen durch Futter im Ring zu vermeiden. Ansonsten soll der Boden vor den Offiziellen Klassen von Futterresten gereinigt werden.
• Vor der Eröffnung des Turniers soll ein Briefing für die Starter angeboten werden, bei dem nochmals alle wichtigen Informationen und der Ablauf erklärt werden. Dies kann von Organisator oder Richter durchgeführt werden.

Teilnehmer
• Bei mehr als 20 Teilnehmern pro Klasse wird die jeweilige Klasse geteilt.
• Beide Klassen werden danach einzeln gewertet und rangiert.
• Die Teilung der Klassen erfolgt nach Eingang der Anmeldungen oder wird ausgelost.

Ringsteward
• Ein Ringsteward ist für den Ablauf im und um den Ring zuständig.
• Er sorgt für die Einhaltung der Regeln im und um den Ring und schickt die Teams zur richtigen Zeit in den Ring.
• Er kontrolliert, ob sich der Hund zu jeder Zeit im Ring befindet. Falls der Hund mit einer Pfote über die Linie beim Eingang geht, gibt er den Richtern ein Zeichen.


Musik
• Der DJ kontrolliert die jeweiligen Musiklängen und informiert die Richter bei zu langen oder zu kurzen Liedern.
• Idealerweise testet der DJ vorgängig die CD’s, um Pannen und Verzögerungen zu vermeiden.

Wertungsbögen und Ranglisten
• Die schriftlichen Hinweise in den Funklassen werden den Teilnehmern nach dem Turnier ausgeteilt.
• Die einzelnen Bewertungsbögen aus den offiziellen Klassen werden vom Organisator einbehalten.
• Die Ranglisten mit den gemittelten Punktzahlen für die offiziellen Klassen werden nach dem Turnier ausgehängt oder anderweitig verfügbar gemacht.
• Zudem werden sie auf der Homepage www.dogdance.info veröffentlicht.

Lizenzhefte
• Jedes Team in den offiziellen Klassen muss bei der Anmeldung sein Lizenzheft einreichen.
• Der Veranstalter überprüft, ob die Teams für die jeweiligen Klassen qualifiziert sind.
• Nach dem Turnier füllt der Veranstalter die Leistungshefte aus und gibt sie danach den Richtern zur Kontrolle und Unterschrift.
 
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