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Statement D / Debra Bénard, Fruzsina Wilheim, Christine Szakacs

Ist es nicht an der Zeit, dass all das aufhört?

Diese Auseinandersetzung um jeden Schritt der 1. Vorsitzenden des DDI, mit böswilligen, persönlichen Angriffen auf ihre Integrität, ist dieser vor vielen Jahren gegründeten Organisation nicht würdig die doch so viele Erfolge zu verzeichnen hat.

Die Entscheidungen des Vorstands werden ständig abgelehnt, als wären wir, die Vorstandsmitglieder, nur die Marionetten von Carmen. Das ist sicherlich nicht der Fall, und der Vorstand trifft Entscheidungen demokratisch und in strikter Übereinstimmung mit der Satzung des DDI.

Die Tatsache, dass manche Leute diese Entscheidungen nicht mögen, ist bedauerlich. Die Tatsache, dass sie verlangen, dass wir diese Entscheidungen aufheben, ist nicht akzeptabel.

Da ich nicht nur deutsche Ansichten höre und diese auch nicht mehr hören kann, sind hier einige Stimmen von außerhalb dieses selbstzerstörerischen Streits.

1: Der Dogdance-Verein Südafrikas möchte aufhören, seine eigenen Regeln anzuwenden und die DDI-Regeln auf seine Wettkämpfe anwenden. Ihre Richter und Starter sind an einem häufigeren Austausch mit DDI-Richtern und Startern interessiert.

2: Russische Richter wurden über unsere Regeln informiert und haben Wettkämpfe nach diesen beurteilt. Russische Dogdancer werden in zunehmendem Maße zu Seminaren nach Europa eingeladen, und es besteht die Möglichkeit, dass sie an DDI-Wettbewerben teilnehmen können.

3: Die französischen Dogdancer kommen zunehmend zu DDI-Wettbewerben und starten unter unserem Regelsystem als eine bessere Alternative zu den französischen Regeln und Systemen.

4: Die Slowakei und Ungarn veranstalten ab 2019 zahlreiche Wettkämpfe nach DDI-Regeln, einschließlich europäischer und nationaler Meisterschaften. Sollten wir diese Veranstaltungen nicht unter DDI-Mitgliedern fördern, anstatt sie zu ignorieren, um über deutsche Probleme zu streiten?

5: Der italienische Dogdance ist in den letzten Jahren exponentiell gewachsen und es gibt immer mehr großartige Wettkämpfe auf sehr hohem Niveau in Italien. Dies ist auf die großen Tänzer aus Italien, aber auch auf ihre Wettbewerbe und den Austausch mit anderen Dogdancern in ganz Europa zurückzuführen.

Wollen wir bei all diesen positiven Entwicklungen außerhalb Deutschlands den DDI wirklich zerstören? Aus welchem ​​Grund? Weil eine Mitgliederversammlung in Südeuropa statt in Nordeuropa stattfindet? Weil eine Qualifikation einem anderen Ort als geplant stattfindet?

Übrigens möchte ich hier das russische Qualifikationssystem vorschlagen. Sie haben nicht nur eine, sondern eine Reihe von Veranstaltungen, wodurch sichergestellt wird, dass nicht ein Richterteam, sondern zwei oder mehr die Entscheidung darüber treffen, wer zu Crufts, der OEC und der FCI-Weltmeisterschaft geht. Das tschechische System verwendet auch drei oder vier Qualifikationen, die über mehrere Monate hinweg von verschiedenen Richtern durchgeführt werden.

Als Vizepräsident des DDI und als Mitarbeiter der Vereinten Nationen appelliere ich an alle Beteiligten, die Auseinandersetzungen einzustellen und mit den Verhandlungen über Kompromisslösungen zu beginnen.

Wir alle möchten DDI voran bringen, aber wir können es nicht tun, wenn wir nicht aufhören, die Organisation von innen heraus zu zerstören.

Debra Bénard, Vizepräsidentin des DDI

unterstützt von Fruzsi Wilhelm, Beisitzerin des Vorstandes, DDI

 

Zusätzliche Worte von Christine Szakacz, frühere Vizepräsident des DDI:

Wir glauben an die DDI-Regeln, an DDI-Wettbewerben, an DDI-Richter und Organisatoren von Meisterschaften. Der Vorstand arbeitet für die Dogdancer und sollte Zeit genug haben, um dies zu tun anstatt  auf destruktive Argumente zu reagieren, die nur Deutschland betreffen.

Wir hatten in Stuttgart gerade eine wunderbare Meisterschaft mit Dogdancern von überall - alles in einer sehr positiven Stimmung und sehr sportlich. Was wollen wir mehr als zufriedene Dogdancer, wie wir es in Stuttgart mit einer perfekten Organisation, sehr guten Richtern und natürlich wunderbaren Dogdancern sehen konnten, die viel für diese Veranstaltung trainiert haben.

Es ist schade, dies nicht zu sehen und wütend auf Dinge zu sein, die wir manchmal für den Moment  wirklich nicht ändern können, wie zum Beispiel das nur Hunde mit Papieren an der FCI-WM teilnehmen können. Ich stimme dem russischen Qualifikationssystem zu. In früheren Protokollen des Vorstands ist ersichtlich, dass wir dies bereits vorgeschlagen haben.

Ich stimme mit allem überein, was Sie geschrieben haben, um dieses zerstörerische Sozialverhalten zu stoppen.

DogDance International e. V.

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