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Statement Katharina Henf - D/E Version, Schriftführerin im DDI e.V.

Statement von Katharina Henf, Schriftführerin im DDI e.V. vom 20.11.2018

An die übrigen Vorstandsmitglieder des DDI e.V., an die Mitglieder des DDI e.V., und an alle, die sich für die Entwicklung des Dogdance und des DDI e.V. interessieren:

Im Internet kann man an verschiedenen Stellen kontroverse Diskussionen über das aktuelle Thema „Kooperation  des DDI e.V. mit anderen Verbänden“ lesen. Aber auch die 1. Vorsitzende des DDI e.V., Carmen Schmid, und die 2. Vorsitzende des DDI e.V., Debra Benard, haben sich mit einem Statement bezüglich der Thematik und den dazugehörigen Themenkreisen auf der Website des DDI e.V. geäußert. In diesen Zusammenhängen wird immer wieder von DEM Vorstand geschrieben, dadurch betreffen all diese Diskussionen und Statements selbstverständlich auch mich. Darüber hinaus erhalte ich E-Mails, WhatsApp- Nachrichten, Facebook Messenger- Nachrichten, SMS und Anrufe von Vorstandsmitgliedern und auch von Mitgliedern und allgemein Dogdancern, die ein Handeln für mich nun unabdingbar machen.

Ich möchte mich mit diesem Statement zum Einen positionieren. Da in der letzten Mail an mich persönlich von Debra Benard am 19.11.2018 zum ersten Mal deutlich von „zwei verschiedenen Seiten“ geschrieben wurde, sehe ich mich dazu gezwungen. Aber auf der anderen Seite möchte ich mich auch vor Verallgemeinerungen und bisherigen Vorwürfen schützen. Und zum dritten möchte ich öffentlich erklären, wie meine zukünftige Vorstandsarbeit aussehen wird, um durch die Versachlichung meiner Kommunikation dokumentarische Belege zu haben, mit Hilfe derer ich jede zukünftigen Kritik an meiner Arbeit oder meiner Person widerlegen kann.

Ich möchte vorab betonen, dass es mir ausdrücklich nicht darum geht, jemanden als Person zu verunglimpfen. Ich weiß, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern auch viele Grau- Schattierungen. Trotzdem komme ich nicht umhin mich mit meiner Funktion als Schriftführerin und auch mit den Funktionen der anderen Vorstandsmitglieder auseinanderzusetzen. Dazu gehören auch mögliche Ziele des DDI e.V., Wünsche für den DDI e.V. und das Abwägen von Chancen und Risiken bei Kooperationen des DDI e.V.. Denn neben den vielen positiven Stimmen zur bisherigen Arbeit des aktuellen Vorstandes, die durch andere Vorstandsmitglieder ihre Vertretung finden, gibt es auch viele kritische Stimmen, denen ich Gehör verschaffen möchte.

Der konkrete Anlass dieses Statements:

Ich hatte am Mittwoch, den 14.11.2018 ein Telefonat mit Carmen Schmid, in dem sie mir die Entscheidung der übrigen Vorstandsmitglieder bezüglich der Planung der Jahreshauptversammlung des DDI e.V. 2019 mitgeteilt hat. Jana Lorenz arbeitet seit Bekanntgabe ihrer Amtsniederlegung bis zum 31.01.2019 nur noch an Aufgaben, die ihre Funktion als Kassenwartin direkt betreffen. Die übrigen drei Vorstandsmitglieder haben für den Vorschlag von Carmen Heritier gestimmt, diese am  22./23.06.2019 in Vilters in der Schweiz durchzuführen. Diese Entscheidung wurde am Montag, den 12.11.2018, in einer Skype Vorstands- Konferenz gefällt, an der ich nicht teilnehmen konnte. Wie ich im Juni und erneut im September deutlich mit Carmen Schmid kommuniziert hatte, arbeite ich seit Ende Oktober wieder Montag abends und ein Wechsel unseres klassischen Wochentages für unsere Vorstandskonferenzen hätte ab November stattfinden sollen. Da dieser Tageswechsel untergegangen zu sein scheint und eine Verschiebung der Sitzung nicht stattgefunden hat, habe ich nach Absprache vorab meine Gedanken zu den Themen der Agenda an Carmen Heritier, unsere Übersetzerin, geschickt. Ich möchte ihr an dieser Stelle danken, dass sie meine unprofessionell ins Handy diktierten und aufgesprochenen Nachrichten angenommen hat. Leider war es mir nicht möglich ihr professionell zu schreiben, da an den zwei Tagen, die mir nach Rücksprache mit Carmen Schmid für das Aufschreiben meiner Gedanken blieben, mein Sohn beschlossen hat dauerhaft getragen werden zu wollen. Es gab aber auch zusätzlich zu der Skype- Konferenz und meiner Gedankenweitergabe über unsere Übersetzerin Carmen Heritier einen Mailaustausch zu diesem Thema. Als zweiter Veranstaltungsort war ein Hundeplatz in Frankfurt angedacht, auf dem Jessica Lang trainiert und von der die Versammlung hätte organisiert werden können.

Obwohl ich natürlich dankbar für konstruktive Vorschläge aus den Reihen der Mitglieder bin, macht mich diese Entscheidung meiner Vorstandskollegen sehr betroffen. Warum, werde ich hier erneut zusammen fassen, mit dem Hinweis, dass ich hier meine persönliche Meinung darstelle:

  • Mitteldeutschland wäre nach der normalen bisher gängigen „Wechselpraxis“ umschichtig von Nord nach Süd zur Mitte die einzig faire Wahl eines Veranstaltungsortes für 2019 gewesen, damit nach zwei Jahren in Süddeutschland und der Schweiz in 2015 wieder Teilnehmer aus den nördlicheren Gebieten Europas einfacher teilnehmen können. Übrigens wurde der Versammlungsort zum zweiten Mal in 2018 direkt nach 2017 in Lenzkirch, Süddeutschland, „nur“ ausgewählt, weil zwei der bisherigen Vorstandsmitglieder aus dem Amt ausscheiden sollten und aus der Gegend um Freiburg und aus der Schweiz kamen.
  • Aufgrund der Tatsache, dass wir im Moment nationale Probleme zu bewältigen haben, die nicht ignoriert werden können, sondern einer sachlichen Auseinandersetzung bedürfen, und die darüber hinaus auch größere Kreise ziehen könnten, bleibt auch unter diesem Aspekt der einzig faire Veranstaltungsort einer in Mitteldeutschland, um vor allem allen deutschen Teilnehmern bei diesen wichtigen Themen eine Diskussionsplattform in „erreichbarer Nähe“ zu bieten.
  • Der Argumentation bezüglich der Teilnahme unserer ausländischen Mitglieder (Vilters sei nach Auffassung der anderen Vorstabndsmitglieder zentraler), kann ich nicht folgen, weil es in den letzten Jahren auch in südlicheren Gebieten und in der Schweiz keine nennenswerte Anwesenheit von Mitgliedern, die nicht aus Deutschland und der Schweiz kommen, gegeben hat. Außerdem hätte der zweite Veranstaltungsort, der im Gespräch war, nämlich Frankfurt, beste Fluganbindung besessen, um auch über Billigflüge die Anreise zu ermöglichen.

Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch noch, dass Carmen Schmid in einer E-Mail darauf hingewiesen hat, dass bei der Idee des Veranstaltungsortes Frankfurt ohnehin erst zu klären sei, ob die VDH e.V. kritischen Mitglieder die Versammlung überhaupt auf dem Gelände eines VDH e.V.- Hundesportvereins hätten durchführen wollen.

Ebenfalls erwähnen möchte ich, dass Debra Benard in ihrem Statement vom 19.11.2018 schrieb: „Wollen wir bei all diesen positiven Entwicklungen außerhalb Deutschlands den DDI wirklich zerstören? Aus welchem ​​Grund? Weil eine Mitgliederversammlung in Südeuropa statt in Nordeuropa stattfindet? Weil eine Qualifikation einem anderen Ort als geplant stattfindet?“

Diese beiden Äußerungen haben mir sehr deutlich gezeigt, dass die kritischen Stimmen, die bezüglich der praktischen Umsetzung der Kooperation mit dem VDH e.V. kundgetan wurden, letztlich inhaltlich bisher nicht verstanden worden sein können. Bei all meinen vielen Gesprächen der letzten Wochen hat niemand mir gegenüber äußert, dass eine Kooperation im Sinne einer Einmietung in einem Hundesportverein irgendein Problem darstellen könnte. Ich habe nur von mehreren Seiten die Meinung vernommen, dass jede Art von Strukturgebung bezüglich des Regelwerks, der Turnierorganisation und der Richterausbildung im Dogdance nicht aus der Hand des DDI e.V. gegeben werden solle, zumindest nicht in der Form, wie es in der Praxis in Deutschland nun geschehen ist. Das heißt im gleichen Atemzug auch, dass es eben nicht nur um den Versammlungsort der nächsten Jahreshauptversammlung oder den Ort für eine Qualifikation geht, sondern um viel mehr.

Ich weiß, dass die ganze Thematik schwer vollumfänglich nachzuvollziehen ist, besonders für unsere Mitglieder, die nicht aus Deutschland stammen, das betrifft mit Sicherheit auch unsere englischsprachigen Vorstandsmitglieder, weil die Facebook Diskussionen vorrangig auf Deutsch geführt wurden. Ich bin mir auch sicher, dass aufgrund der Sprachbarriere die Dringlichkeit meiner Bitte nach einem Versammlungsort in Mitteldeutschland gar nicht wirklich ankommen konnte. Deshalb arbeite ich seit ca. zwei Wochen an verschiedenen Möglichkeiten, die Argumente und die Kritik sachlich zusammenzutragen. Ich werde mich hierzu separat erneut zu Wort melden. Ich bitte daher zu entschuldigen, dass einige Antworten auf Mitgliederanfragen an den gesamten Vorstand, eine Erklärung an die Antragsteller mit der Thematik Patella- Luxation und das seit Juli nochmal zu aktualisierende Organisationshandbuch durch meine Verzögerung noch auf sich warten lassen. Ich persönlich sah die Prioritäten zuallererst  in der allgemeinen Aufklärung zum derzeit brisantesten Thema. Vielleicht irre ich mich da, aber ich habe diese Entscheidung getroffen.

Im Zusammenhang mit der Wahl des Veranstaltungsortes freue ich mich sehr über eine E-Mail von Beisitzerin Fruszina Wilheim, die während ich an meinem Statement schreibe, eingetroffen ist. In dieser wird deutlich, dass sie versucht die Problematik der deutschen Dogdancer zu verstehen und dass sie nach einer zufriedenstellenden Lösung für alle sucht. Ich denke wir werden alle zu einem späteren Zeitpunkt diesbezüglich mehr wissen. An dieser Stelle möchte ich ihr danken, dass sie das Thema nochmal aufgreift.

Die Entwicklung  in den letzten sechs Monaten:

Für mich stand schon vor der letzten Skype- Vorstandssitzung fest, dass die Entscheidung des Vorstandes über den Versammlungsort ausschlaggebend sein würde, wie meine zukünftige persönliche Vorstandsarbeit aussehen wird. Ich bin in den letzten Monaten in für mich wirklich entscheidenden Punkten überstimmt worden und vieles in der Art der (z.T. auch nicht vorhandenen) Kommunikation innerhalb eines Teils des Vorstandes ist mir bitter aufgestoßen. Dieser letzte Punkt ist nun der Tropfen, der für mich das Fass hat überlaufen lassen.

Debra Benard hat in ihrem Statement folgenden Passus veröffentlicht:

 „Die Entscheidungen des Vorstands werden ständig abgelehnt, als wären wir, die Vorstandsmitglieder, nur die Marionetten von Carmen. Das ist sicherlich nicht der Fall, und der Vorstand trifft Entscheidungen demokratisch und in strikter Übereinstimmung mit der Satzung des DDI.“

Genau aus diesem Grund muss ich die Entwicklung der letzten Monate Revue passieren lassen, und verdeutlichen, dass ich als Schriftführerin des DDI e.V. mit vielen Entscheidungen und der Art und Weise, wie man mich mit Uninformiertheit stehen lassen hat, nicht einverstanden war und bin. Selbstverständlich sind die Entscheidungen, die zur Wahl standen, demokratisch und in strikter Übereinstimmung mit der Satzung des DDI e.V. getroffen worden, aber eben oft nicht einstimmig. Vielleicht wäre es von daher nicht unklug gewesen meine Argumente in einigen Diskussionspunkten ernster zu nehmen, damit eben die Entscheidungen des Vorstandes nicht ständig abgelehnt werden. Und überdies wurde der Gesamtvorstand in vielen Punkten nicht informiert, geschweige denn in irgendwelche Entscheidungsfindungen mit einbezogen.

Ich fasse die wichtigsten kontroversen Punkte der letzten Monate auch hier zusammen, mit dem erneuten Hinweis, dass ich meine persönliche Wahrnehmung schildere und meine persönliche Meinung äußere:

  • Nachfolge Beisitzer

Bei dem Finden eines Nachfolgers für Barbara Feldbauer als Beisitzer direkt nach der letzten Jahreshauptversammlung war für mich der einzig logische Weg, gemeinsam im Vorstand zu überlegen, wer für die Nachfolge in Frage kommt, und dann diese Person anzusprechen, ob Interesse bestünde. Die Idee von Carmen und Debra war es, Kandidaten zu sammeln, diese ohne vorherige Absprache mit Jana und mir anzusprechen, und dann innerhalb des Vorstands zu wählen. Ich wollte ein „Miteinander“, was Carmen und Debra wollten, fühlte sich für mich wie ein „Gegeneinander“ an. Ich erklärte per Mail und auch in Skype- Konferenzen, warum für mich die zweite Kandidatin für das Amt des Beisitzers auf der Jahreshauptversammlung die beste Nachfolge wäre, da sie durch die Kandidatur schon Interesse bekundet hatte und auch Stimmen auf der Mitgliederversammlung erhalten hatte, wie im Protokoll der Jahreshauptversammlung von 2018 einzusehen ist. Mir wurde vorgeworfen, ich würde undemokratisch an die Sache herangehen, und gesagt, es sei doch jetzt das einfachste über die verbliebenen vier Namen abzustimmen, weil wir weiter vorankommen müssen. Die Wahl fiel drei zu zwei aus, da bei Stimmengleichheit die 1. Vorsitzende doppeltes Stimmrecht hat. Christine Szakacz kann dieses Ergebnis bestätigen, da sie per Mail die Abstimmung entgegengenommen hat. Für mich war diese Herangehensweise vor dieser Wahl im Vorstand ein Skandal, völlig unabhängig von den Personen, die als Namen im Raum standen. Ich bin bis heute davon überzeugt, dass die zweite Kandidatin der letzten Jahreshauptversammlung klar aus den Reihen der Mitglieder eine höhere Legitimation gehabt hätte, als jemand, der ausschließlich aus dem Vorstand heraus vorgeschlagen und gewählt wurde. Betonen möchte ich trotzdem, dass es bei meiner kritischen Schilderung nicht um Integrität, Vor- oder Nachteile o.Ä. der Personen Marianne Rentsch (zweite Kandidatin) oder Fruzsina Wilheim (derzeitige Beisizerin) geht, sondern nur um die Art und Weise wie im Vorhinein die Nachfolgebestimmung abgelaufen ist.

  • Kommunikation innerhalb des Vorstandes

Ich wurde über viele wichtige Sachverhalte, die meiner Meinung nach für den gesamten Vorstand des DDI e.V. relevant gewesen wären, nicht informiert. Für diese Position ist exemplarisch zu nennen:

  • Die Tatsache, dass es eine separate FCI WM Qualifikation geben soll, entgegen jeder Absprache mit der 1. Vorsitzenden des Dogdance Deutschland e.V. auf der letzten Jahreshauptversammlung des DDI e.V., habe ich über Instragramm und Facebook erfahren, nicht von Carmen Schmid persönlich. Sie hat mich allerdings in Kopie darüber informiert, dass Melanie Felix bitte den Teil „FCI Qualifikation“ aus der Ausschreibung ihres Turniers lösen soll, weil die Dinge erst noch abschließend geklärt werden müssen. Erst NACH dem Meldebeginn für das Turnier mit OEC Quali von Melanie Felix habe ich die konkrete Aussage per Mail (übrigens war ich lediglich in den CC gesetzt) erhalten, dass es eine separate FCI WM Qualifikation vom VDH geben werde. Weil E-Mails manchmal verschwinden, und ich nicht mal 48 Stunden nach der ersten Mail vom 17.07.2018 zu diesem Thema unser Baby bekommen habe, habe ich nachgefragt, ob ich etwas übersehen habe. Ich hatte um den Mailverkehr mit dieser konkreten Aussage gebeten, aber bis heute wurde mir nichts zugeschickt.
  • Die Tatsache, dass die 1. Vorsitzende unseres Vereins in ihrer anderen Funktion als 1. Vorsitzende des Dogdance Deutschland e.V. oder auch neuerdings in ihrer Funktion als VDH Obfrau Dogdancing oder auch einfach als Privatperson die FCI WM 2019 in Stuttgart organisiert, habe ich im Internet gelesen und wurde darüber NICHT informiert. Ebenso über die Tatsache, dass sie nun überhaupt VDH Obfrau ist.
  • Die Tatsache, dass in Dortmund nicht nur eine FCI Qualifikation stattfindet, sondern eine VDH Deutsche Meisterschaft, habe ich aus dem Internet erfahren, ich wurde auch hierüber als Vorstandsmitglied des DDI e.V. nicht informiert. Auch die Möglichkeiten, ob und wie eine VDH e.V. DM und ein DDI e.V. Turnier eventuell zusammen kommen könnten, wurde nicht im Vorstand diskutiert und besprochen, uns wurde nicht mal ein Lösungsvorschlag präsentiert, wir wurden wie gesagt nicht einmal informiert. Ich habe die Ausschreibung online gefunden.
  • Wir haben ein besonderes Thema seit der Mitgliederversammlung diskutiert, nämlich die Frage nach einem Mindestalter für einen Start in Klasse 3. Wie dem Protokoll der Jahreshauptversammlung 2018 zu entnehmen ist, war eine Mehrheit auf dieser Versammlung für das Einführen eines Mindestalters, bei der Frage wo dieses Alter anzusetzen ist, war man sich nicht einig, so dass eine Mitgliederbefragung durchgeführt werden sollte, um ein breites Spektrum an Meinungen einzufangen. Trotz der Tatsache, dass die Versammlung eindeutig für das Einführen eines Mindestalters war, bestand Debra Benard darauf, dass die vierte Option mit dem Inhalt, kein Mindestalter einführen zu wollen, in die Umfrage eingesetzt wird. Das Ergebnis dieser Mitgliederbefragung kam trotz dieser vierten Wahloption zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die Mitglieder mehrheitlich für das Einführen eines Mindestalters sind. Trotz dieser eindeutigen Botschaften unserer Mitglieder war innerhalb des Vorstandes die Abstimmung zu einer Reglementsänderung mehr als knapp für den Antrag, was mich ehrlich gesagt sehr erstaunt hat, da wir nach meinem Verständnis als Vorstand die Vertreter der Mitglieder sind.
  • Über aktuelle Fragen bezüglich der Kooperation mit dem VDH e.V. und der FCI e.V. wollte Jana in einer außerordentlichen Skype- Vorstandssitzung diskutieren. Sie wollte Informationen von Carmen Schmid erhalten und wie aus dem vorherigen Mailverkehr klar wurde, kritische Fragen an Carmen Schmid stellen, weil Unstimmigkeiten in der Angabe des Veranstalters einiger Turniere aufgetreten sind und andere Entwicklungen ihr Sorge bereitet haben. Für diese Konferenz sollte ein Übersetzer gefunden werden, weil Jana (und ich habe auch separat darum gebeten) sicher stellen wollte, dass bei einem so wichtigen Thema keine Übersetzungsfehler entstehen. Carmen Schmid hat Carmen Heritier als Übersetzerin angefragt, mir dann aber mitgeteilt, dass sie keine Zeit hätte. Ich teilte Carmen Schmid daraufhin mit, dass ein fachfremder Übersetzer ohne Dogdance-Hintergrund aus meiner Sicht ohnehin die beste Wahl wäre, nicht aber sagte ich, dass Carmen Heritier für mich nicht in Frage käme. Ich möchte erwähnen, dass es vielleicht zu einem Missverständnis kam, da ich für das Wort Dogdance die für mich seit 20 Jahren gebräuchliche Abkürzung DD benutzt habe, und damit nicht den Verein Dogdance Deutschland e.V. meinte, in dem Carmen Schmid und Carmen Heritier (Vorstands-) Mitglieder sind. Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass Carmen Heritier ihre Termine doch hätte verschieben können. Das heißt, dass wir letztlich ohne Übersetzer dastanden, war anscheinend auch diesem Missverständnis geschuldet. Als ich erfuhr, dass Debra jemanden als Übersetzer finden konnte, war dieses Problem ohnehin vorerst gelöst. Erst kurz vor der Skype- Konferenz wurde mir mitgeteilt, dass dieser Übersetzer ausfiele, und wir das schon so hinkriegen würden. Also hat Carmen Schmid die kritischen Fragen, die Jana an sie gestellt hat, selber übersetzt. Alleine diese Tatsache war für mich mehr als surreal, aber die Art und Weise wie übersetzt wurde (mit eigenen Ergänzungen, bzw. Nachfragen, ob Jana das ernst meine, bzw. mehrfachem Anmerken mitten im Übersetzen, dass sie (Carmen) später dazu Stellung beziehen werde) war für mich schockierend. Weswegen ich Janas Entscheidung, ihr Amt niederzulegen, wirklich gut verstehen konnte. Ich räume ein, dass diese Übersetzungsprobleme von unseren englischsprachigen Vorstandsmitgliedern eventuell nicht erkannt werden konnten.

Ich habe mich nun auf die wesentlichsten Punkte beschränkt und diese einmal ausformuliert, um deutlich zu machen, dass hinter der Änderung meiner zukünftigen Arbeitsweise als Schriftführerin eine Entwicklung steht. Es geht NICHT um einzelne Entscheidungen, denn kontrovers diskutieren darf und muss man als Vorstand. Auch muss man unterschiedlich abstimmen dürfen. Es geht mir darum, dass ich an vielen Stellen inzwischen eine Art der politischen Opposition darstelle und diese Position mir schwer zu schaffen macht. Besonders deshalb, da ich nicht glaube, dass alle Entscheidungen der letzten sechs Monate im Sinne der Mitglieder getroffen wurden, beziehungsweise der Gesamtvorstand bei vielen Entscheidungen weder einbezogen noch wenigstes informiert wurde. Das ist der Grund, warum sich meine Vorstandsarbeit ab sofort praktisch anders gestalten wird.

Was heißt das für die Zukunft für meine persönliche Vorstandsarbeit?

Meine Vorstandsarbeit wird aus meiner Sicht versachlicht werden. Wie das genau aussehen wird, erkläre ich hier, mit dem Hinweis, dass auch die Begründungen für einzelne Änderungen meine eigene persönliche Meinung darstellen.

  • Ich werde an keiner Skype- Vorstands- Konferenz mehr teilnehmen, weil ich diese als unergiebig empfinde und das geschriebene Wort einen höheren dokumentarischen Wert hat. Damit sind für mich zukünftig Vorstandssitzungen und Wahlen innerhalb des Vorstandes schriftlich zu führen. Dies dient einzig und allein dem Zweck, dass ich jederzeit schriftlich belegen kann, was inhaltlich genau besprochen wurde. Mein Vertrauen in einen Teil des restlichen Vorstandes ist derart angeknackst, dass ich keinen anderen Weg sehe.
  • Ich werde das neue, aktualisierte Turnierorganisationshandbuch dem DDI e.V. zur Verfügung stellen zur Veröffentlichung auf der DDI e.V. Website, es wird allerdings mit einem Copyright versehen, um sicherzustellen, dieses auf keiner anderen Website zu finden. Natürlich ist es trotzdem für jedermann einsehbar, aber wenigstens darf es nicht kopiert werden. Mein Vertrauen in die verbandsübergreifenden Kooperationsversuche ist ebenfalls derart angeknackst, dass ich mich bis zu einer Klärung dieser Problematik gezwungen sehe, dass Gut des DDI e.V. zu schützen.
  • Ich werde keine Whats App- Nachrichten oder Facebook- Messenger Nachrichten innerhalb der Vorstandskommunikation mehr beantworten, da dies meinen privaten Wohlfühlrahmen außer Kraft setzt. Ebenso werde ich in Vorstandsangelegenheiten nur noch ans Telefon gehen, wenn mir vorher per Mail mitgeteilt wurde, dass ein Anruf stattfinden wird, und worum es gehen soll. Und auch dann nur nach Ermessen, ob das Thema nicht in schriftlicher Form geklärt werden kann. Gegebenenfalls werde ich bei kritischen Themen anbieten zu telefonieren, wenn ich die Gespräche aufzeichnen darf. Ich möchte nicht mehr Herzrasen bekommen, wenn mein Handy klingelt, in der Vermutung, dass ich zur nächsten Vorstandsanfrage schnell meine Meinung kundtun muss, um die Chance zu erhalten, an Stellen, wo ich es für nötig halte, Veto einzulegen, bevor es zu spät ist.
  • Selbstverständlich stehe ich als gewähltes Vorstandsmitglied für Anfragen aus den Mitgliederreihen auf allen medialen Kanälen bereit. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass wenn Mitglieder eine Dokumentation ihrer Anfragen wünschen, der Mailverkehr mit allen Vorstandsmitgliedern als Empfänger der richtige Weg ist.

Meine Wünsche an den Vorstand:

  • Speziell von Carmen Schmid, unserer 1. Vorsitzenden, wünsche ich mir, dass sie zukünftig noch mehr darauf achtet, dass sie kennzeichnet in welcher Funktion sie E-Mails schreibt, da es immer wieder vorgekommen ist, dass E-Mails mit DDI e.V. Signatur verschickt wurden, mit Informationen, die der restliche Vorstand zuvor nicht erhalten hatte. Daher gehe ich davon aus, dass diese Mails dann eher in ihrer Funktion als 1. Vorsitzende des Dogdance Deutschland e.V. hätten verschickt werden sollen oder in einer der anderen Funktionen, die Carmen Schmid derzeit innehat.
  • Ich wünsche mir vollständige Informationsweitergabe (vor allem durch unsere 1. Vorsitzende) an alle Vorstandsmitglieder zu den Dogdance- relevanten Themen, die zum Beispiel auch wären:
    • Informationen zu den Entwicklungen von Dogdance innerhalb des VDH und der FCI. Diesbezüglich bringe ich an, dass in dieser Frage Carmen Schmid dem Vorstand schriftlich mitgeteilt hat, dass sie weder relevante DDI Informationen an den VDH/ die FCI gibt, noch relevante VDH/ FCI- Informationen an den DDI e.V.. Daher liegt hier meiner Meinung nach ein Interessenskonflikt unserer 1. Vorsitzenden vor. Das Schreiben diesbezüglich habe ich vorliegen.
  • Ich wünsche mir eine Vorabansicht über geplante Veröffentlichungen des Vorstandes in ausformulierter Form. Ich hatte keine Kenntnis über den Inhalt und den genauen Wortlaut der beiden Statements der 1. Vorsitzenden. Lediglich das Statement der 2. Vorsitzenden wurde mir fairer Weise einige Stunden vor Veröffentlichung per Mail zugesendet. Ich hatte ebenso keine Kenntnis über den genauen Wortlaut des Halbjahresberichtes, sondern nur eine Agenda und ich habe ebenso keine Informationen über den Inhalt des geplanten neu erscheinenden Newsletters vom DDI.e.V.. Dies alles sind Dinge, die mein Vertrauen in die aktuelle Vorstandsarbeit nicht gerade stärken, sondern mein persönliches Misstrauen in Bezug auf eingefärbte Berichterstattung eher verstärkt haben.
  • Der Vorstand soll eintreten für eine neutrale Berichterstattung auf der FB Seite im Sinne der Barrierefreiheit des DDI e.V.. Formulierungen wie „Wir begrüßen Team XY an der FCI WM“ oder „we proudly present team xy“ sollten der Vergangenheit angehören, weil diese den Eindruck vermitteln können, wir als DDI e.V. hätten etwas mit der Ausrichtung der FCI WM zu tun, was nicht der Fall ist, und meiner Meinung nach nicht der Fall sein sollte. In diesem Zusammenhang weise ich erneut auf den Interessenskonflikt hin, der meiner Meinung nach bei der Ämterhäufung unserer 1. Vorsitzenden herrscht, die, in welcher Funktion auch immer, die nächste FCI Weltmeisterschaft 2019 organisiert. Außerdem soll der DDI e.V. keine „Likes“ bei kontrovers geführten Diskussionen setzen. Auch der Newsletter sollte mindestens vom Vorstand zur Vorabansicht eingefordert werden, um die Meinungen der Vorstandsmitglieder zu Themen, Gewichtung und Inhalt einzuholen.

Mir ist wichtig zu betonen, dass ich niemanden diskriminieren möchte! Wer auch immer an einer FCI WM starten möchte, soll dies bitte tun! Wer auch immer in einem VDH e.V. Verein Mitglied sein möchte, soll das dürfen! Ich selber habe eine 20-jährige VDH e.V. Geschichte hinter mir, bin sogar witziger Weise noch bis Ende des Jahres Mitglied im Dachverband des Schäferhundevereins, auf dessen Leistungskarte ich auch meine jüngsten Begleithundeprüfungen gelaufen bin, wohingegen ich früher lange Jahre Mitglied und Vorstandsmitglied eines DVG e.V. Vereins war. Ich habe bis heute einige gute Kooperationen mit dem VDH e.V., die allerdings nicht die Strukturgebung von Dogdance betreffen und daher als unstrittig zu bewerten sind.

Ich möchte lediglich, dass der Vorstand des DDI e.V. vollumfänglich für die Interessen des DDI e.V. und seiner Präambel eintritt, nicht für andere Verbände mit zwar ähnlichen aber eben nicht identischen Zielen. Dass es unterschiedliche Ziele geben muss, hat Carmen Schmid nach meiner Meinung mit oben erwähnter Aussage, sie gäbe keine VDH e.V. relevanten Informationen an den DDI e.v. und umgekehrt, bestätigt.  Das Ziel „weitflächige Verbreitung von Dogdance“ kann zwar der kleinste gemeinsame Nenner der unterschiedlichen Ziele sein, aber ob das für die Kooperationsform, wie derzeit in der Praxis in Deutschland geschehen, ausreicht, sollte mit den Mitgliedern diskutiert werden. Ich sehe hier einen deutlichen Unterschied zu der Umsetzung in der Schweiz und auch das muss mit den Mitgliedern kommuniziert werden.

Meine persönlichen Zukunftsvisionen für den DDI e.V.:

  • Stärkung des „WIR“ innerhalb des DDI e.V. durch gemeinsame regionale Trainingstreffen, die der Verein durch Übernahme bestimmter anfallender Kosten (Hallenmiete, Platzmiete etc.) finanziell unterstützt, wie in der vorletzten regulären Vorstandsversammlung von mir vorgeschlagen.
  • Stärkung unserer breiten Basis im Dogdance – vom „Wohnzimmertänzer“, über den Fun- Starter, über den offiziellen Starter, egal ob draußen, drinnen, Messe oder Hundeplatz, bis hin zu großen Wettkämpfen wie der OEC.
  • Bereitstellen von Informationen über den aktuellen Entwicklungsstand bezüglich Kooperationen mit anderen Verbänden. Aber auch das Bereitstellen von verschiedenen Einschätzungen in Bezug auf Chancen und Risiken. Wie oben schon erwähnt, arbeite ich derzeit daran, meine gesammelten Informationen dazu zur Verfügung zu stellen.
  • Einbeziehung der Mitglieder in der Frage, wie eine Kooperation mit anderen Verbänden zukünftig aussehen kann.
  • Entscheidungen zu Reglementsänderungen sollten wieder in der Hand der Mitglieder liegen, nicht mehr in der Hand des Vorstandes. Die Verantwortung ist einfach zu groß, als dass fünf Menschen (inklusive mir) sie alleine tragen können. Außerdem ist genau dieser Punkt, nämlich die direkte Einflussnahme der Mitglieder einer der wichtigsten Argumente für eine autonome Selbstorganisation in einem selbständigen Verein, der sich mit nichts anderem als mit Dogdance beschäftigt, wie eben dem DDI e.V. gewesen. Ein diesbezüglicher Antrag würde von mir ganz klar unterstützt.
  • Auch ich möchte den DDI e.V. weiterhin darin unterstützen, barrierefreies Dogdance auf der ganzen Welt zu verbreiten. Dies steht in keinem Widerspruch zu dem Wunsch die nationalen deutschen Unstimmigkeiten zu klären.

Ich möchte daran glauben, dass wir alle wieder irgendwie zueinander finden, sobald alle Informationen zur Verfügung stehen. Besonders für unsere englischsprachigen Mitglieder und Vorstandsmitglieder, die wir, zugegebenermaßen, aktuell in unseren deutschsprachigen Diskussionen etwas abgehängt haben. Ich entschuldige mich für diese Tatsache.

Ich sende dieses Statement an den restlichen Vorstand und Matthias Beirer als Zuständiger für die Öffentlichkeitsarbeit mit dem Hinweis, dieses auf der Webseite des DDI e.V. zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Katharina Henf

Schriftführerin DDI e.V.

 

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Statement by Katharina Henf, secretary of Dogdance International e.V. (DDI e.V.), as of November, 11th, 2018

To the remaining members of the managing board of DDI e.V., to the members of DDI e.V., and to all those, who are interested in the development of Dogdance and of DDI e.V..


Right now you can read controversial discussions in various places across the net concerning the actual topic: “Cooperation of DDI e.V. with other organizations“. Additionally the President of DDI e.V., Carmen Schmid and her Vice President Debra Benard came up with their own statements concerning the subject and associated areas on the website of DDI e.V. (www.dogdance.info). In these contexts THE managing board (Vorstand) is mentioned again and again and naturally all these discussions and statements do include me. Beyond that I’m receiving E-mails, WhatsApp-news, FB-messenger-news, SMSs and phone calls from members of the managing board, DDI-members and dogdancer in common, who make my taking action inevitable.

With this statement I have to take a stand on one of “both sides“ in the managing board, being mentioned clearly by Debra Benard on November, 19th, 2018 in a personal E-mail. On the other hand I need to guard myself of generalizations and criticism so far. Furthermore I want to explain publicly how I intend to work with the managing board in the future. By communicating objectively I will gather documentary proof by which I will rebut any upcoming criticism in my work or my person.



I would like to emphasize in advance that I am expressly not concerned with denigrating someone as a person. I know that there are not only black and white, but there are many shades of grey. Nevertheless I have no alternative but to deal with my function as secretary of  DDI e. V. and also with the other members of this board and their functions. Belonging to these tasks are possible goals and requests of DDI, and as well balancing risks and chances concerning cooperations of DDI e. V. with other organizations. Besides of many positive notions accompanying the work of the actual board until now, there are many critical voices and I want to make them be heard.







The concrete cause for this statement:

Wednesday, Nov. 14th, 2018 I had a phone call from Carmen Schmid telling me the decision of the rest of the board concerning the planning of the DDI members meeting in 2019. Jana Lorenz’s vote was obsolete, because having resigned from the board she only works in her function as treasurer until January, 31st, 2019. The remaining three members of the board voted for the suggestion of Carmen Heritier, to hold the meeting on June 22nd/23rd, 2019 in Vilters, Switzerland. This decision was made during a Skype conference on Monday, November, 12th, 2018 where it was not possible for me to attend the meeting. In June and again in September I told Carmen Schmid very clearly that I work again from the end of October Mondays in the evenings and a change of our “classical“ board conferences day should have been taken place in November. Since the switch obviously was forgotten and didn’t take place, I sent my thoughts concerning the agenda of the meeting to Carmen Heritier our translator. I am really thankful that she took on my very crude voice messages, dictated to the phone. I am sorry not having written to her more professionally because my baby asked for a lot of attendance. Additionally to the the Skype conference there was as well a mail exchange. The second location for the members meeting was the dog training ground in the vicinity of Frankfurt available, where Jessy Lang trains her dogs.  The meeting could have been organized by Jessy.

Although I am grateful for constructive suggestions from the ranks of the members, this decision of my board colleagues makes me very affected. Why, I will summarize here again, with the remark that I represent here my personal opinion:

  • Central Germany would have been the only fair choice of a venue for 2019 after the usual "exchange practice", from north to south to the center, so that after two years in southern Germany and Switzerland in 2015 participants from the more northern areas of Europe can participate more easily. Incidentally, the meeting place was "only" selected for the second time in 2018 directly after 2017 in Lenzkirch, southern Germany, because two of the former board members were leaving office and came from the area around Freiburg and Switzerland.
  • Due to the fact that at the moment we have to deal with national problems that cannot be ignored, but need a factual debate, and which could gain ground, the only fair venue in Central Germany remains above all to offer all German participants a discussion platform in "accessible proximity" for these important topics.
  • I can´t follow the reasoning concerning the participation of our foreign members (Vilters is, in the opinion of the other board members, more central), because in recent years there has been no appreciable presence of members from other countries than Germany and Switzerland even it took place in South Germany and in Switzerland. In addition, the second venue, which was in conversation, namely Frankfurt, would have had the best flight connections, in order to make it possible to travel via low-cost flights.

I would also like to mention in this context that Carmen Schmid has pointed out in an e-mail that we have to talk with VDH e.V. critical members about the idea of ​​the venue Frankfurt, because she doesn´t know if they want to hold the meeting on the grounds of a VDH e.V.- Dog training ground.
I would also like to mention that Debra Benard wrote in her statement of 19.11.2018: "With all of these positive developments outside Germany, DO WE REALLY WANT TO DESTROY DDI? For what reason? Because a members’ meeting will be held in southern rather than northern Europe??? Because a qualifyer competition is held in one place instead of another?"
These two statements have shown me very clearly that the critical voices that were made public regarding the practical implementation of the cooperation with the VDH e.V. could ultimately not have been understood in terms of content. In many conversations of the last weeks, nobody has told me that cooperation in the sense of hiring in a dog training club could pose any problem. I have only heard from several sides the opinion that any kind of structure regarding the rules, the tournament organization and judicial training in dogdance should not be given out of hands of DDI e.V., like it happened in Germany this year. That means at the same time that it is not just about the meeting place of the next annual general meeting or the place for a qualification, but much more.


I know that the whole subject matter is hard to comprehend in full, especially for our members, who are not from Germany, that certainly affects our English speaking board members, because the Facebook discussions were primarily conducted in German. I am also sure that due to the language barrier, the urgency of my request for a meeting place in central Germany could not really be understood. That's why I've been working for about two weeks on different ways to objectively summarize the arguments and the criticism. I will speak again separately for this purpose. I apologize, therefore, that some of my replies to member requests to the entire Board, a statement to the Patella-Luxation claimants and the Organizational Handbook to be updated since July, have been delayed by my delay. Personally, I saw the priorities first and foremost in the general education of the currently most explosive topic. Maybe I'm wrong, but I made that decision.


At topic choice of the venue, I am very pleased I got an e-mail from assessor Fruszina Wilheim, which has arrived during my statement. She makes clear that she tries to understand the problem of German dogdancers and that she looks for a satisfactory solution for all. I think we will all know more about this later. At this point, I want to thank her for taking up the subject again.

The development in the last six months:

For me, even before the last Skype board meeting, it was clear that the decision of the board about the venue would be decisive that my future personal board work will change. I have been overruled in the last few months in really crucial points for me and the (sometimes even non-existent) communication within a part of the board was bitter to me. This last point is now the straw that broke the camel's back.

Debra Benard has published the following passage in her statement:

 "The decisions of the Vorstand are constantly being rejected, as if we, the members of the Vorstand, are only the puppets of Carmen. Actually, that is not the case, and the Vorstand makes decisions democratically and in strict accordance with the Articles of Association of DDI."

It is for this very reason that I must review the development of the last few months, and make it clear that as a secretary of DDI e.V. I disagreed with many decisions and the way in which I was left without informations. Of course, the decisions that were up for election were made democratically and in strict accordance with the statutes of DDI e.V., but often not unanimously. Perhaps it would not have been unwise to take my arguments more seriously in some discussion points, so that the decisions of the board are not constantly rejected. And moreover, the board was not informed in many respects, let alone involved in any decision-making.
 

I summarize the most important controversial points of the last months here as well, with the renewed indication that I describe my personal perception and express my personal opinion:

  • Appointment of the advisor
    Finding a successor for Barbara Feldbauer as an advisor right after the last annual general meeting was the only logical way for me to discuss within the board, who is eligible for succession, and then to address this person, if there is interest. The idea of ​​Carmen and Debra was to gather candidates, address them without prior consultation with Jana and myself, and then vote within the board. I wanted a "togetherness", what Carmen and Debra wanted, felt like a "against each other" for me. I explained by e-mail and also in Skype conferences why the second candidate for the office of Advisor at the Annual General Meeting would be the best succession for me, as she had already expressed interest in the candidacy and also received votes at the General Assembly, as you can read in the minutes of Annual General Meeting 2018. I was accused of undemocratic approach to the matter, saying that it would be the easiest to vote on the remaining four names because we needed to move forward. The election was three to two, because in a tie, the first chairman has double voting rights. Christine Szakacz can confirm this result, because she has received the vote by mail. For me, this approach before this election on the board was a scandal, completely unrelated to the persons who were named. I am still convinced that the second candidate of last annual general meeting would clearly have had more legitimacy from the ranks of the members than anyone nominated and elected solely from the board. Nevertheless, I would like to emphasize that my critical description is not about integrity, advantages or disadvantages or similar of the persons Marianne Rentsch (second candidate) or Fruzsina Wilheim (current advisor), but only to the manner in which the successor determination has expired in advance.
  • Communication within the board

I was not informed about many important issues that in my opinion would have been relevant to the entire board of DDI e.V. An example of this position is:

  • The fact that there should be a separate FCI WC Qualification, contrary to any agreement with the 1st Chairman of Dogdance Germany e.V. at the last annual general meeting of DDI e.V., I got from Instragramm and Facebook, not by Carmen Schmid personally. However, she has informed me in a copy that Melanie Felix please has to solve the part "FCI Qualification" from the tender of their tournament, because things have yet to be clarified conclusively. Only after the start of the registration for the tournament with OEC Quali by Melanie Felix I received the concrete statement by mail (by the way, I was only placed in the CC), that there will be a separate FCI WC Qualification from the VDH e.V.. Because e-mails sometimes disappear and because I gave birth to our child not even 48 hours after the first e-mail from the 17th of July on this subject, I asked if I missed something. I did ask for the mail traffic with this specific statement, but nothing was sent to me until today.
  • About the fact that the 1st chairperson of our association in her other function as 1st chairperson of Dogdance Deutschland e.V. or more recently in her new function as Chairwoman VDH Dogdancing or simply as a private person organizes the FCI WM 2019 in Stuttgart I was NOT informed. Likewise about the fact that she is now Chairwoman VDH Dogdancing.
  • The fact that in Dortmund not only a FCI WM qualification takes place, but a VDH German Championship, I read in the World Wide Web. I was not informed about this as a board member of the DDI e.V. Also the possibilities, if and how a VDH e.V. DM and a DDI e.V. tournament could possibly come together, were not discussed in the board, even a solution proposal wasn´t presented to us, we were as I told not even informed. I found the announcement online.
  • We have discussed a particular issue since the General Assembly, namely the question of a minimum age for starting in Class 3. As can be seen from the minutes of the Annual General Meeting 2018, a majority at that meeting was for introducing a minimum age, but we didn´t agreed wich age should be used, so a member survey should be conducted to catch uo a wide range of opinions. Despite the fact that the meeting was clearly in favor of introducing a minimum age, Debra Benard insisted that the fourth option, with the intention of not introducing a minimum age, should be included in the survey. Despite the fourth voting option, the result of this member survey came to the clear conclusion that the majority of members were in favor of introducing a minimum age. Despite these clear messages from our members, the voting within the board on changing the reglement has been very close, which was a big surprise for me, because in my understanding of the board, we are the representatives of the members.
  • Jana wanted to discuss current issues regarding cooperation with VDH e.V. and FCI in an extraordinary Skype board meeting. She wanted to get informations from Carmen Schmid and she had some critical questions to her (as we all could read in the Email exchange before), because there were discrepancies in the details of the organizer of some tournaments and other developments have caused her concern. A translator should be found for this conference. Carmen Schmid did ask Carmen Heritier if she could translate, but she had no time. Iinformed Carmen Schmid that a non-specialist translator without a dogdance background would be the best choice in my opinion, but I did not say that Carmen Heritier would be not an option for me. I would like to mention that perhaps it comes to a misunderstanding, because I have used DD for the word Dogdance like I am doing since 20 years. I didn´t mean the association Dogdance Deutschland e.V., in which Carmen Schmid and Carmen Heritier are (board-) members. It was only afterwards that I got the information that Carmen Heritier could have postponed her appointments. In other words, that we ended up with no translator could also have been caused by this misunderstanding. When I found out that Debra had found a person to translate, that problem has been solved anyway. A short time before the Skype conference, I was told that this translator was canceled and we should handle it without. So Carmen Schmid translated the critical questions, Jana confronted her with, by herself. This fact was more than surreal to me, but the way it was translated (with her own supplements or the demand, if Jana is serious about that, or that she (Carmen) will answer later) was a big shock for me. This is why I really understood Jana's decision to resign. I acknowledge that these translation issues may not have been recognized by our English speaking board members.

I have now limited myself to the most essential points and formulated them once to make it clear that there is a development behind the change of my future work as a secretary. It is NOT about individual decisions, because board members are allowed to and must discuss controversial. You also have to be allowed to vote differently as board member. My concern is that in many places I have become a kind of political opposition and this fact weighs on me. Especially because I do not believe that all the decisions of the last six months have been made in the interests of the members, or because of the fact that the full board has not been involved in many decisions, nor have we been informed at least. That is the reason why my board work will be different from now on.

What does that mean for the future for my personal board work?

My work as a board member will, in my view, be clarified. How this will look like, I explain here, with the hint that the justifications for individual changes represent my own personal opinion.

  • I will not participate in any Skype board conference because I find it ineffective and the written word has a higher documentary value. This means that in the future, meetings of the Executive Board and elections within the Executive Board are to be conducted in writing for me. This is for the sole purpose of being able to prove at any time in writing what has been discussed in detail. My confidence in a part of the rest of the board is so cracked that I see no other way.
  • I will make the new, updated tournament organization manual available to DDI e.V. for publication on the DDI e.V. website, however, it will be copyrighted to ensure that it cannot be found on any other website. Of course, it is still visible to everyone, but at least it may not be copied. My confidence in the inter-association cooperation attempts is also so cracked that I see myself forced to clarify this problem, the good of DDI e.V. protect.
  • I will not answer Whats app messages or Facebook Messenger messages within the board communication anymore as this overrides my private my personal wellbeing budget. Similarly, I will only go to the phone in board matters, if I was previously informed by mail that a call will take place, and what the topic should be. And then only at discretion, whether the issue cannot be resolved in writing. If necessary, I will offer to talk on critical topics when I am allowed to record the conversations. I do not want to have heart racing anymore when my cell phone rings, assuming I have to quickly voice my opinion on the next board request to get a chance to veto where I feel it is necessary before it's too late.
  • Of course, the members can contact me, an elected board member, for inquiries on all media channels. However, but I give to consider that if members want documentation of their requests, mail traffic with all board members as recipients is the right choice.

My wishes to the board:

  • Especially from Carmen Schmid, our 1st chairwoman, I wish that she will pay even more attention in the future, that she marks in which function she writes e-mails, because it has happened again and again that emails with DDI e.V. signature were sent with information that the rest of the board had not previously received. Therefore, I assume that these emails should then rather have been sent in their capacity as 1st Chair of Dogdance Germany e.V. or in one of the other functions that Carmen Schmid currently holds.
  • I would like complete information to be passed on (especially by our 1st Chairperson) to all members of the Executive Board on dogdance-relevant topics, which would be, for example:
    • Informations about the developments of Dogdance within the VDH e.V. and the FCI. In this respect I lead to the fact that in this question Carmen Schmid has informed the board in writing that she will not pass relevant DDI e.V. information to the VDH e.V. / FCI, nor relevant VDH e.V. / FCI information to the DDI e.V.. That´s why for me there is a conflict of interest of our 1st chairman. I have this letter here.
  • I would like to have a preview of planned publications of the board in formulated form. I had no knowledge of the content and the exact wording of the two statements of the 1st Chairman. Only the statement of the 2nd chairman was sent to me in fair way a few hours before publication by mail. I also had no knowledge of the exact wording of the semi-annual report, just an agenda, and I also have no information about the content of the planned newly published newsletter from DDI e.V.. These are all things that do not really strengthen my confidence in current board work, but have intensified my personal mistrust towards one-sided reporting.
  • The board should support a neutral reporting on the FB page in terms of accessibility of the DDI eV. Formulations such as "We welcome team XY at the FCI World Cup" or "we proudly present team xy" should be a thing of the past, because the gives the impression that we, as the DDI e.V., have something to do with hosting the FCI WC, which is not the case, and in my opinion should not be the case. In this context, I reiterate the conflict of interest that, in my opinion, governs the composition of our 1st Chairmen, who, in whatever capacity, are organizing the next 2019 FCI World Championship. In addition, the DDI e.V. should set no "likes" in controversial discussions. The newsletter should also be requested at least by the executive board for a preliminary view in order to gather the opinions of the board members on topics, weighting and content.

It is important for me to emphasize that I do not want to discriminate anyone! Whoever wants to start an FCI World Championship should do so! Whoever wants to be a member of a VDH e.V. club should be allowed to do so! I myself have a 20-year VDH e.V. history behind me. Funny Fact: I am until the end of the year member of the federal association of the German Shepherd Dog Association, on whose performance card I also ran my recent exams (Begleithundeprüfung), whereas I used to be a member and board member of a DVG e.V. Club for many years. I still have some good cooperations with the VDH e.V., but these do not affect the structure of Dogdance and should therefore be considered as indisputable.

I just want the DDI e.V. Executive Board to fully support the interests of the DDI e.V. and its Preamble, not other organizations with similar but not identical goals. Carmen Schmid has confirmed the fact, that there must be different goals, in my opinion with the above-mentioned statement, that she does not pass VDH e.V. relevant information to the DDI e.v. and vice versa. Although the goal of "extensive spreading of dogdance" may be the smallest common denominator of the different goals, but whether this is sufficient for the form of cooperation, as currently done in practice in Germany, should be discussed with the members. I see a clear difference to the implementation in Switzerland and that too has to be communicated with the members.



 








My personal visions of the future for the DDI e.V.:

  • Strengthening of the team spirit within the DDI e.V. by common regional training meetings, which the association financially supports by taking over certain incurred costs (hall rent, dog training ground rent etc.), as I proposed in the penultimate regular board meeting.
  • Strengthening our broad base in dogdance - from the "living room dancer" to the fun competitor, to the official competitor, whether outdoors, indoors, exhibition or dog training ground, to big competitions like the OEC.
  • Providing information on the current state of development regarding cooperation with other associations. But also providing different assessments in terms of opportunities and risks. As mentioned above, I am currently working on providing my collected information.
  • Involvement of our members in the question of how cooperation with other associations can look like in the future.
  • Decisions on amendments to the Reglement should once again be in the hands of the members, no longer in the hands of the board. The responsibility is just too big for five people (including me) to be able to carry them alone. Moreover, this point, namely the direct influence of the members, was one of the most important arguments for an autonomous self-organization in an independent association, which is concerned with nothing other than Dogdance, as the DDI e.V.. A request for this would be clearly supported by me.
  • I also want to continue supporting the DDI e.V. in spreading barrier-free dogdance around the world. This is in no contradiction to the desire to clarify national German disagreements

I would like to believe that we will all somehow find each other again as soon as all the information is available. Especially for our English-speaking members and board members who we, admittedly, have lost in our German-speaking discussions a little. I apologize for this fact.

I send this statement to the rest of the board and Matthias Beirer as responsible person for the public relations with the note to publish this on the website of the DDI e.V..

Yours sincerely

Katharina Henf

Secretary of DDI e.V.

P.S.: For the englisch version: I am really sorry that my English is not as good as it has to be for such a long and formal text. I apologize for any mistakes I made while translating.

DogDance International e. V.

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