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Neuigkeiten zur Zusammenarbeit von DDI mit DDD/News to cooperation of DDI with DDD

Antwort des Vorstands Dogdance International e.V. an den Dogdance Deutschland e. V.

Liebe Vorstandsmitglieder des Dogdance Deutschland e.V., liebe Turnierveranstalter,
herzlichen Dank für die eingereichte Kooperationsvereinbarung. Auch dem Vorstand des DDI e.V. ist es ein großes Anliegen eine Kooperation einzugehen und einen gangbaren Weg für beide Vereine zu finden. In der eingereichten Vereinbarung sind einige Punkte jedoch schwierig für uns umzusetzen, da diese Punkte generell gegen unser Reglement verstoßen. Wir haben eine klare Regelung welche Bedingungen nötig sind, um einen Eintrag ins Lizenzheft zu ermöglichen, und das ist vor allem die Grundlage, dass ein Turnier vollumfänglich nach DDI- Reglement ausgerichtet wird. Der Vorstand ist sich einig, dass wir diese Regelung nicht über die Köpfe unserer Mitglieder hinweg ändern wollen. Wir sind im Vertrauen der Mitglieder gewählt in ihrem Sinne zu handeln und wenn das Bedürfnis da ist, an unserem Reglement Änderungen vorzunehmen, dann sollte dies an einer Mitgliederversammlung beantragt und diskutiert werden. Dadurch, dass es nun eine eigene VDH-Prüfungsordnung gibt, ist ein Turnier nach diesem Regelwerk so zu behandeln, wie ein Turnier eines jeden anderen Fremdverbandes mit eigenem Regelwerk. Wenn ein DDI e.V.-Mitglied in den Niederlanden auf einem Turnier mit anderem Regelwerk startet, muss es auch eine Lizenz des jeweiligen Verbandes beantragen und kann den Start nicht in ein DDI e.V.-Lizenzheft eintragen lassen. Anders herum ebenso: Der niederländische Starter aus dem Fremdverband muss eine DDI-Lizenz erwerben, um auf einem DDI e.V. Turnier starten zu können und kann nicht mit der Lizenz des eigenen Verbandes starten. In der Regel werden aber die jeweiligen Startklassen gegenseitig anerkannt und das wäre auch eine mögliche Grundlage für eine Kooperation mit dem Dogdance Deutschland e.V.
Da der DDI e.V. ein internationaler Verein ist und Mitglieder aus vielen Ländern hat, ist es schwierig eine eigene Regelung für einen Fremdverband in Deutschland einzuführen, anderen Verbänden außerhalb Deutschlands aber eine solche Kooperation zu verweigern. Teilweise sind die Regelwerke auch sehr unterschiedlich, so dass es gar nicht möglich wäre, hier verbandsübergreifend Lizenzen zu akzeptieren. Dazu kommt, dass die Lizenzen einen nicht unerheblichen Teil des Vereins-Einkommens ausmachen und das wird in anderen Verbänden ähnlich der Fall sein. So ist es auch eine gegenseitige Rücksichtnahme, diese Einkommensquelle nicht zu untergraben. Dass das Reglement des DDI e.V. der Prüfungsordnung des VDH e.V. zu Grunde liegt, ehrt uns natürlich und zeigt uns, dass wir ein sehr gutes Reglement haben. Deshalb ist es auch sicher verständlich, dass wir uns nur in diesem Bereich bewegen werden und das Reglement nicht außer Kraft setzen können. Es ist schließlich auch die Entscheidung des Dogdance Deutschland e.V. nun Turniere nach einem anderen Reglement als dem des DDI e.V. ausrichten zu wollen. Man hätte sich auch am Vorgehen der GDS orientieren können, die als Brückenverein keine eigene PO erstellt oder Turniere nach anderen Regelwerken ausrichtet. Für den DDI e.V. ist es selbstverständlich, dass wir barrierefrei sind und bleiben, so auch bei eventuellen Doppel-Mitgliedschaften. Es ist jedem DDI e.V.-Mitglied frei gestellt in welchen oder in wie vielen weiteren Vereinen er Mitglied ist. Das ist uns auch ein Anliegen, dass dies weiterhin so gehandhabt wird. Wir möchten die federführenden Mitglieder des Dogdance Deutschland e.V. bitten, gemeinsam mit uns eine Kooperation auszuarbeiten, die nicht gegen unsere Satzung oder unser Reglement verstößt. Gerne kann so eine Ausarbeitung auch persönlich stattfinden, mit Vorstandsmitgliedern/ Beauftragten aus beiden Vereinen, so kann man die Punkte direkt diskutieren und evtl. Lösungen dazu finden. Bis auf Weiteres bitten wir die Turnierveranstalter der aufgelisteten Turniere bekannt zu geben, nach welchem Regelwerk diese Turniere durchgeführt werden. Unsererseits werden wir unsere Mitglieder informieren, dass eine Eintragung ins DDI e.V.-Lizenzheft bei einem Turnier nach VDH e.V.-PO nach unserem Reglement nicht möglich sein wird.

Freundlichst
Der Vorstand des DDI e.V.

Aswer of th Board of Dogdance International e.V. to Dogdance Deutschland e. V.

Dear board members of Dogdance Germany e.V., dear tournament organizers,
thank you very much for the cooperation agreement. It is also important to the DDI e.V. board to work together and find a viable way for both clubs. In the agreement, however, some points are difficult for us to implement, as these points generally violate our regulations. We have a clear regulation of the conditions that are necessary to make an entry in the license book, and this is above all the basis that a tournament is fully aligned to DDI regulations. The Board agrees that we do not want to change this rule beyond the heads of our members. We are trusted by the members chosen to act in their interest and if there is a need to make changes to our regulations, this should be requested and discussed at a general meeting. Due to the fact that there is now a VDH examination regulation, a tournament is to be treated according to this set of rules as a tournament of any other foreign association with its own set of rules. If a DDI e.V. member in the Netherlands starts a tournament with a different set of rules, it must also apply for a license from the respective association and can not have the start registered in a DDI e.V. license book. The other way around: The Dutch starter from the foreign association must acquire a DDI license to start on a DDI e.V. tournament and can not start with the license of their own association. As a rule, however, the respective starting classes are mutually recognized and that would also be a possible basis for cooperation with Dogdance Deutschland e.V.
Since the DDI e.V. is an international association and has members from many countries, it is difficult to introduce a separate regulation for a foreign association in Germany, but to refuse such cooperation to other associations outside Germany.In some cases, the regulations are also very different, so that it would not be possible to accept licenses across all associations. In addition, the licenses make up a not inconsiderable part of the club's income and this will be the case in other associations. So it is also a mutual consideration not to undermine this source of income.
It goes without saying that the regulations of the DDI e.V. of the examination regulations of the VDH e.V. are the basis, and it shows us that we have very good regulations. Therefore, it is certainly understandable that we will only move in this area and can not override the regulations. After all, it is also the decision of Dogdance Deutschland e.V. to want to organize tournaments according to a different regulation than the DDI e.V. It would also have been possible to follow the GDS approach, which as a bridge club does not create its own examination regulation or organize tournaments according to other regulations. For the DDI e.V., it goes without saying that we are and will remain barrier-free, even with possible double memberships. It is free for each DDI e.V. member in which or in how many other clubs he is a member. It is also important to us that this should continue to be so. We would like to ask the leading members of Dogdance Deutschland e.V. to work out a cooperation with us that does not violate our statutes or our regulations. Gladly such a preparation can also take place in person, with board members / representatives from both clubs, so you can discuss the issues directly and possibly find solutions. Until further notice, we ask the tournament organizers of the listed tournaments to announce the rules of these tournaments. For our part, we will inform our members that a registration in the DDI e.V. license booklet will not be possible at a tournament according to VDH e.V.-PO according to our regulations.

Regards
The Board of DDI e.V.